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Allogene Stammzelltransplantation

Schwerpunkt der stationären Krankenversorgung ist die Durchführung allogener Stammzelltransplantationen bei malignen und benignen hämatologischen Systemerkrankungen. Hauptindikationsgebiete sind akute und chronische Leukämien, myelodysplastische Syndrome, maligne Lymphome, multiples Myelom und aplastische Syndrome.

Die Indikationsstellung zur allogenen Transplantation erfolgt im Rahmen der Gesamtbehandlungskonzepte dieser Erkrankungen nach krankheitsspezifischen Prognosefaktoren und in enger Abstimmung mit den zuweisenden Institutionen. Grundlage der Indikationsstellung sind neben etablierten Behandlungspfaden insbesondere multizentrische Therapieoptimierungsstudien nationaler und internationaler Studiengruppen, mit denen die Klinik als führendes Transplantationszentrum eng verbunden ist.

Eine besondere Expertise besitzt die Klinik in der Durchführung von allogenen Stammzelltransplantationen mit gewebeverträglichen unverwandten Spendern oder mit nur partiell gewebsverträglichen verwandten Spendern. Mit einem Anteil von mehr als 70 % bilden Transplantationen mit unverwandten Spendern inzwischen das Hauptkontingent der an der Klinik eingesetzten Transplantatspender. Die Klinik ist bei der Erstellung der nationalen Konsensus-Empfehlungen zur immungenetischen Spenderauswahl federführend, was die hohe fachliche Anerkennung des Standortes unterstreicht. Ferner zählt die allogene Stammzelltransplantation bei älteren oder komorbiden Patienten zu den wichtigsten Forschungs- und Versorgungsschwerpunkten der Klinik.

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